über uns

Kontakt

Berlin: Muslimin wurde rassistisch angegriffen und mit Alkohol übergossen

Top-Beiträge

Zentralrat der Muslime: Welche Auswirkungen hat der neue Landesverband in Hamburg?

Schon am 13. September 2019 wurde ein neuer Landesverband des Zentralrats der Muslime in Hamburg gegründet. Der Dachverband bemüht sich schon seit mehreren Jahren um die Gründung neuer Landesverbände. Bisher war das für Hamburg jedoch kein Thema. Entsprechend kam die Gründung für viele Beobachter überraschend. Ein paar Gedanken zur jüngsten Entwicklung in der Verbandslandschaft.

Berlins Kopftuchverbot ist ein Grund für Gewalt an Musliminnen

Fallzahlen Berliner Beratungsstellen deuten auf erhöhte Übergriffe auf Frauen mit Kopftuch hin. Darauf macht der öffentlich-rechtliche Sender...

Kein Deutscher Islam? Keine Deutsche Anteilnahme!

Es gab wieder mehrere Bombendrohungen gegen Moscheen in Deutschland. Die Täter sind unbekannt, aber es ist zu...
Akif Sahinhttps://www.akifsahin.de
Akif Sahin hat über 20 Jahre in der muslimischen Bildungs- und Jugendarbeit mitgewirkt. Er ist Gründer und Leiter von "Public Muslim". Aktuell arbeitet er als Experte für Suchmaschinenmarketing (SEO/SEA) bei einem Hamburger Träger der freien Jugendhilfe.

Übergriffe auf muslimische Frauen in Berlin nehmen zu.* Jetzt wurde ein weiterer Fall einer muslimischen Frau bekannt, die von einem 35-jährigen Mann in Berlin mutmaßlich rassistisch angefeindet und mit Alkohol übergossen wurde.

Wie die Polizei Berlin berichtet, ereignete sich der Angriff auf die Muslimin bereits am frühen Mittwochabend (25. September 2019) an der U-Bahnhaltestelle Hellersdorf. Demnach sei die 26-jährige muslimische Frau rassistisch beleidigt und ihr Alkohol über den Kopf gegossen worden. Da ein politisch motivierter Übergriff naheliegt, hat der Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin die Ermittlungen übernommen.

Nach ersten Erkenntnissen war die Muslimin mit ihren zwei Kindern auf dem Bahnsteig unterwegs und hatte ihr Kleinkind auf dem Arm. Der alkoholisierte Mann soll an sie herangetreten, sie rassistisch beleidigt und ihr eine Flasche Alkohol über ihren Kopf und ihr Kopftuch geschüttet haben. Schlimmeres wurde vermutlich nur verhindert, weil Sicherheitspersonal des BVG auf die Situation aufmerksam geworden ist. Die Helfer schritten ein und hielten den Tatverdächtigen bis zur Klärung seiner Identität fest.

* Siehe auch Erklärungen von CLAIM und dem Aktionsbündnis muslimischer Frauen aus dem März dieses Jahres.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelle Beiträge

Syrien-Einsatz der Türkei: Diskussionen um Unterstützung durch Moscheen in Deutschland

Berichte, wonach Moscheen in Deutschland den türkischen Militär-Einsatz im Norden Syriens unterstützen, nehmen zu. Gleichzeitig werden Moscheen und Dachverbände scharf für diese Unterstützung kritisiert.

Hamburg: Politisch motivierter Anschlag auf Arztpraxis des früheren SCHURA-Vorsitzenden Mustafa Yoldaş?

Am Freitag ist es in Hamburg-Altona zu einem Angriff mit einer übel riechenden Flüssigkeit auf eine Arztpraxis gekommen. Brisant: Die Praxis gehört dem früheren SCHURA-Vorsitzenden und IGMG-Funktionär, Mustafa Yoldaş. Es könnte sich um einen politisch motivierten Anschlag gehandelt haben.

Salafismus: Welche Bücher ich empfehlen würde

Welche Bücher sollte man eigentlich beim Thema Salafismus gelesen haben, um zu verstehen, worum es eigentlich genau geht? Eine Liste als Überblick.

Nach rechtsextremem Terror in Halle: Reaktionen von Muslimen

Der rechtsextreme und antisemitisch motivierte Anschlag in Halle, mit zwei Todesopfern, hat auch die muslimische Community in helle Aufruhr versetzt. Die Community zeigt sich von der Tat schockiert und verurteilt die Gewalt und den Hass, der gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger am höchsten Gedenktag Jom Kippur stattfand. Viele Muslime riefen entsprechend zu Solidaritätsaktionen mit jüdischen Gemeinden auf. Einige handelten diesbezüglich auch sehr schnell.

Nach Bombendrohungen: Durchsuchungen und Festnahmen in vier Bundesländern

Unter Federführung von Bayerischen Ermittlern kam es heute zu Durchsuchungen und Festnahmen in vier Bundesländern. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit Bombendrohungen im Juli gegen Moscheen und andere Einrichtungen. Mittlerweile werden sieben Personen verdächtigt E-Mails mit rechtsextremen und islamfeindlichen Parolen an Moscheen und andere Einrichtungen versendet zu haben. Beschlagnahmte Beweismittel sollen jetzt sorgfältig ausgewertet werden.