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Tag der offenen Moschee – Menschen machen Heimat/en

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Akif Sahinhttps://www.akifsahin.de
Akif Sahin hat über 20 Jahre in der muslimischen Bildungs- und Jugendarbeit mitgewirkt. Er ist Gründer und Leiter von "Public Muslim". Aktuell arbeitet er als Experte für Suchmaschinenmarketing (SEO/SEA) bei einem Hamburger Träger der freien Jugendhilfe.

Auch in diesem Jahr nehmen mehrere hundert Moscheen in ganz Deutschland am Tag der offenen Moschee teil. Moscheegemeinden laden zum Kennenlernen und Erkunden ihrer Einrichtungen und Angebote ein. Es gibt diverse Rahmenprogramme und Moscheeführungen. Das Angebot kann sich von Moschee zu Moschee unterscheiden. Der Tag findet am Tag der Deutschen Einheit statt und soll die Zugehörigkeit von Islam und Muslimen zum Land betonen.

In diesem Jahr steht der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober unter dem Motto: „Menschen machen Heimat/en“. Moscheegemeinden wollen kritisch der Frage nachgehen, was eigentlich mit dem Begriff „Heimat“ gemeint ist und wieso es auch mehr als eine „Heimat“ geben könne. Darüber will man auch mit Menschen aus der Nachbarschaft sprechen, heißt es in der offiziellen Ankündigung des KRM.

Einen ersten Input für Diskussionen lieferte der neue Sprecher des Koordinationsrates, Zekeriya Altuğ (DITIB), darin gleich mit. Für ihn sei Heimat dort, wo er sich auch emotional heimisch fühle. „Deutschland ist Mittelpunkt unseres Lebens und somit auch unsere Heimat. Auch mit Herkunftsländern unserer Eltern bzw. Großeltern pflegen wir Verbindungen und haben Heimatgefühle, was keineswegs ein Widerspruch darstellt.“

Eine Übersicht über teilnehmende Moscheen und ein Begleitheft (PDF) zum Tag der offenen Moschee gibt es auf der Website www.tagderoffenenmoschee.de.

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